FAZ Am Tresen - Der Gesprächspodcast

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Denis Scheck, warum sind Sie von der Zukunft enttäuscht?

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Als Denis Scheck 13 Jahre alt war, gründete er eine Literaturagentur und wollte seine Helden der amerikanischen Science Fiction-Literatur im deutschsprachigen Raum vertreten. So handelte er mit der DDR und freundete sich bei einem Stammtisch in Stuttgart mit Koryphäen der Literaturübersetzung an. Ob er sich mit dem Denis von damals gut verstehen würde? „Nein“, sagt Scheck. Inzwischen ist Scheck, 54, mit seiner Sendung „Druckfrisch“ in der ARD einer der einflussreichsten Literaturkritiker Deutschlands. Im F.A.Z.-Gesprächspodcast „Am Tresen“ spricht Scheck über seine Kindheit in einem kleinen Dorf, Lesen als Rettung, politische Korrektheit, wieso er von der Zukunft enttäuscht ist und wieso Fernsehserien keine Chance gegen Bücher haben.


Kommentare

Zitro Ne
by Zitro Ne on
Herr Scheck hat hübsch parliert. Ich weiß nicht, ob ich mir mehr von diesem Gespräch erwartet habe. Wahrscheinlich schon, sonst hätte ich mir das podcast nicht angehört. Bekommen habe ich eine Antwortenreihe von längst gedroschenen Satzhülsen und sorgfältig ausgewählten Phrasen. Etwas substantielles habe ich nicht heraushören können. Ein Gespräch, das ich nicht vermisst hätte, hätte ich es nicht mitgehört. Nun ja, kismet. Einzig erfischende Brise war das "Geständnis" von Denis Scheck, ein Jäger zu sein. Dies sorgte für hörbare Irritation beim FAZ-Duo und außergewöhnlich knappen Antworten beim "Gestehenden". Das fand ich tatsächlich witzig. Ansonsten waren die Fragen - wie gewohnt - professionell und ergebnisoffen. Ein Lob dafür an die Dame und den Herrn von der FAZ.

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Über diesen Podcast

Am Tresen der Trinkhalle bleibt man kurz stehen, um zu plaudern – mit den Nachbarn oder Bekannten. Genau da treffen wir uns mit spannenden Menschen, bei Tee, Bier oder Limo, und quatschen. Zwischendurch gibt’s Kurze – am Ende eine bunte Tüte.

von und mit Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ

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